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Papst Benedikt XVI über die Heilige Hildegard:

 

17.9.2020_Hildegard.pdf

 "Hildegard hebt besonders die Beziehung zwischen dem Menschen und Gott hervor und erinnert uns daran, dass der ganzen Schöpfung, dessen Krone der Mensch ist, von der Dreifaltigkeit her das Leben eingehaucht wird. Im Zentrum dieser Schrift steht die Beziehung zwischen Tugenden und Lastern, da sich ja das menschliche Dasein täglich neu mit der Versuchung zum Laster konfrontiert sieht, die ihn vom Weg zu Gott und der Tugend abbringen. Die Einladung an den Menschen besteht darin, sich vom Bösen abzukehren, um Gott zu verherrlichen und nach einem tugendhaften Leben in einen Zustand „vollkommener Freude” zu streben …

Für die heilige Hildegard gibt es Wachstum nur, wenn alles aufeinander bezogen, wechselseitig verbunden und in Gott vereint ist. Auch unsere menschliche Gemeinschaft soll wachsen, sie soll die Harmonie der Schöpfung zum Ausdruck bringen, in einem gegenseitigen Geben und Begleiten. Der Heilige Geist schenke uns die innere Bereitschaft, als Brüder und Schwestern diese Welt zu gestalten. Gott segne Euch alle!"

 

Benedikt XVI., Katechese vom 8.9.2010

 

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