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Impuls Palmsonntag 28.3.2021 - Psalm 122

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Jesus zieht in Jerusalem ein: Jerusalem, die heilige Stadt, die so wenig Heiliges an sich hat, die Stadt des Friedens, die so wenig Frieden bewahren kann, wird zum Ort, von dem aus der Auferstandene Menschen als Boten des österlichen Friedens sendet. So kann der niederländische Dichter Huub Osterhuis Jerusalem zum Ausgangspunkt einer Friedensmission machen und den Psalm 122 neu dichten:

 

Begeistert, ja entzückt

war ich, als sie mich riefen:

Wir gehen zu dem Haus, von - du weißt ja.

Und ein weniges, un meine Füße

stehen in deinen Toren, Stadt

 

Jerusalem, hohe Festung,

Häuser Schulter an Schulter,

fest gefügt, ein Ganzes,

 

dorthin die Stämme, die zwölf,

die Stämme von Gott, dem Einen,

um Zeugnis zu geben von ihm,

Dank zu bezeugen seinem Namen.

Da steht der Stuhl des Rechts,

da steht der Tisch der Armen.

 

Dieser Stadt sei Friede,

Friede in ihren Mauern

und draußen rundum in den Feldern.

Stadt des Friedens, schwarzes Profil

gegen aufhellenden Himmel.

 

Wegen der ganzen Welt

sag ich: Friede für dich.

Und wegen unserer Kinder

singen wir: Friede für dich.

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