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Impuls zum Florianstag 4.5.2020_________________________________

 

Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe“ Joh 10,14f

In den vergangenen Wochen ist uns und der ganzen Gesellschaft wieder sehr bewusst geworden, wie dankbar wir den vielen Menschen sein müssen, die in Krankenhäusern, Sozialstationen, Behinderten-einrichtungen, Alten- und Pflegeheimen aus Idealismus arbeiten. Ganz sicher sind es nicht Bezahlung oder Aufstiegschancen, die Menschen dazu bringen, einen sozialen Beruf auszuüben. Das ist gelebte Hingabe.

Heute, am 4. Mai, gedenken wir des Heiligen Florian von Lorch, einem Märtyrer des 4. Jahrhunderts. Der Tradition nach war er bereits als kaiserlicher Beamter in Rente als er noch einmal bereit war, Christen, die wegen ihres Glaubens vor Gericht standen, zu verteidigen. Seit langer Zeit ist Florian Patron der Feuerwehrleute, also vieler Männer und Frauen, die meist ehrenamtlich bereit sind, viele Abende zu opfern, um sich weiterzubilden und sobald es nötig ist, ihren Dienst an der Gesellschaft zu leisten. Wie sie geben viele Freiwillige im THW, Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen unserer Gesellschaft ihr menschliches Gesicht. Heute ist traditionell der Tag, ihnen zu danken. Das können wir in diesem Jahr nicht mit Paraden und Gottesdiensten. Dennoch wollen wir dieses wichtige Engagement in unserer Gesellschaft auch 2020 nicht übersehen und herzlich danken für alles, was sie einbringen.

Wir sind froh, wenn wir sie nicht brauchen. Wir sind dankbar, dass wir wissen, dass sie da sind, wenn wir sie brauchen.

Gott zur Ehr; dem Nächsten zur Wehr.

Vielen Dank und Gott befohlen#

Florian_2020.pdf

 

Sven Johannsen, Pfarrer

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