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Martin Luther an einen Frisörmeister über die Bedeutung des Gebetes

14.11.20202_Gebet.pdf

 „Mit dem Gebet ist es wie bei einem guten, fleißigen Barbier: Der muss seine Gedanken, seinen Sinn und seine Augen ganz genau auf das Schermesser und auf die Haare richten und darf nicht vergessen, wo er im Strich oder im Schnitt ist. Wenn er aber zugleich viel plaudern und anderswohin denken oder gucken will, so würde er einem leicht Mund und Nase, und die Kehle dazu abschneiden. Wie viel mehr verlangt das Gebet das Herz einzig, ganz und allein, wenn anders es ein gutes Gebet sein soll!“

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