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Gedenktag Hl. Thomas Morus und Hl. John Fisher

Impuls_Thomas_Morus.pdf

„Über das Gewissen“

So wenig ich mich hin das Gewissen anderer einmische, so sicher bin ich, dass mein Gewissen mir allein gehört. Es ist das Letzte, was ein Mensch tun kann für sein Heil, dass er mit sich eins wird.

Kommt er in Gefahr, so ist er verpflichtet, sein Gewissen zu prüfen und Rat einzuholen und je nach seiner Einsicht sein Gewissen umzuformen. Danach aber steht er sicher genug vor Gott. In diesem Einklang mit meinem Heil glaube ich zu stehen, dafür danke ich dem Herrn, dass ich ganz sicher bin.

(aus einem Brief von Thomas Morus an seine Tochter Margaret)

Bitte um Humor

„Schenke mir eine gute Verdauung, Herr, und auch etwas zum Verdauen. Schenke mir Gesundheit des Leibes, mit dem nötigen Sinn dafür, ihn möglichst gut zu erhalten. Schenke mir eine heilige Seele, Herr, die das im Auge behält, was gut ist und rein, damit sie im Augenblick der Sünde nicht erschrecke, sondern das Mittel findet, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Schenke mir eine Seele, der die Langeweile fremd ist, die kein Murren kennt, und kein Seufzen und Klagen, und lass nicht zu, dass ich mir zu viele Sorgen mache, um dieses sich breitmachende Etwas, das sich ich nennt. Herr, schenke mir Sinn für Humor, gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne im Leben, und anderen davon mitteile."

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