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Hygienekonzept für die Feier von Gottesdiensten

in der Stadtpfarrkirche St. Michael Lohr a. Main

Grundlegendes:

 Teilnahme:

Eine Teilnahme am Gottesdienst ist für folgende Personen nicht erlaubt:

Personen mit allgemeinen Erkältungssymptomen,

Personen mit COVID 19-Infizierung,

Personen der Risikogruppe 1 (direktem Kontakt zu Infizierten)

Personen, für die eine behördlich angeordnete Quarantäne besteht

Personen bzw. direkten Angehörigen, die zur Testung vorgesehen sind oder das Testergebnis noch nicht vorliegt.

 

Ordner

Es sind immer mind. 2 Ordner anwesend, die den Einlass kontrollieren, auf das Einhalten der Wegeordnungen und das Einnehmen der Plätze achten, sowie ggf. helfend zur Seite stehen.

 

Mund-Nasen-Bedeckung:

Jeder Gottesdienstteilnehmer (Kinder ab dem 6. Geburtstag) ist verpflichtet, Mund und Nase in ausreichender Form zu bedecken. Darauf werden die Besucher der Stadtpfarrkirche durch Aushang, Veröffentlichung auf der Homepage und in den Medien, sowie durch die Ordner hingewiesen.

 

Gotteslob / Weihwasser:

Die Gottesdienstbesucher müssen ihr eigenes Gesangbuch mitbringen. In der Kirche stehen keine zur Verfügung. Den Besuchern steht an den Ein- und Ausgängen kein Weihwasser zur Verfügung.

 

Desinfektion:

Wir empfehlen jedem Gottesdienstteilnehmer sich beim Betreten der Kirche die Hände zu desinfizieren. Dazu stehen auf einem Tisch neben dem Eingang ein Desinfektionsspender und Desinfektionsmittel in ausreichender Menge.

 

Abstandsregelung:

Zwischen den Gottesdienstbesuchern ist ein Abstand von 2 Metern einzuhalten. Daher sind die Plätze in den Bänken markiert. Jede zweite Bank ist gesperrt. Die markierten Plätze stehen Einzelpersonen und Paaren zur Verfügung unter Einhaltung des Mindestabstandes. Auch Familien können eine Bank gemeinsam nutzen. In diesem Fall kann keine weitere Person in der Bank Platz finden.

 

Betreten und Verlassen der Kirche sowie Einnahme der Plätze

 Zugang über Sackenbacher Tor

Der Zugang zur Kirche vor Gottesdiensten ist nur über das nördliche Seitentor, das sog. Sackenbacher Tor, möglich. Hier ist die Möglichkeit für ein barrierefreies Betreten der Kirchen gegeben. An allen anderen Eingängen ist ein Hinweis auf den alleinigen Zutritt über das Sackenbacher Tor angebracht.

Das Sackenbacher Tor steht offen, sodass ein kontaktloses Betreten der Kirche gewährleistet ist.

Bereits am Eingang werden die Besucher von Ordnern begrüßt, die die Anwesenheit erfassen und sie tragen Sorge, dass kein Besucher die Kirche ohne die nötige Mund-Nasen-Bedeckung betritt.

 

Werktagsgottesdienste, bei denen nicht mehr als 40 Personen zu erwarten sind: Es werden zum Zweck einer evtl. Rückverfolgung von Infektionen Namenslisten geführt mit Telefonnummern, die gemäß kirchlicher Datenschutzverordnung 14 Tage aufbewahrt und anschließend vernichtet werden.

 

Sonntagsgottesdienste:

Die Zahl der Sonn- und Feiertagsgottesdienste wird erhöht. Zunächst werden zusätzlich zur nichtöffentlichen Messe zwei Wortgottesfeiern um 10.30 und 19.00 Uhr sowie eine (Mai-)Andacht um 17.00 Uhr angesetzt. Sollten vom Bischof öffentliche Messfeiern gestattet werden, finden diese dann um 8.00, 9.30 Uhr, 11.00 Uhr und 19.00 Uhr statt. Vermehrt werden die Gottesdienste im Freien (Pfarrgarten, Kirchplatz) gefeiert.

Teilnahme an den Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen ist nur nach Anmeldung im Pfarrbüro (Telefonisch oder per Mail) möglich. Es werden Name, Telefonnummer und ggf. Anschrift erfasst. Vom Pfarrbüro wird für jeden Gottesdienst eine Namensliste erstellt, die den Ordnern rechtzeitig zugeht. Diese Listen werden 14 Tage aufgehoben und anschließend vernichtet.

 

Die Kirche wird durch alle Ausgänge verlassen. Am Ende des Gottesdienstes wird hingewiesen, dass zunächst diejenigen, welche die Kirche verlassen wollen, unter Berücksichtigung der nötigen Abstände in der u.g. Einbahnregelung gehen. Anschließend ist es möglich, noch zum Opferlichtständer am Kreuzaltar zu gehen.

Die Ordner unterstützen beim Verlassen der Kirche durch Hinweise und achten auf die Einhaltung des Mindestabstandes.

 

Wegmarkierungen:

Ab dem Sackenbacher Tor finden sich auf dem Boden Pfeile, die die Wege als Einbahnwege markieren. Die Zugänge zu den Seitenschiffen sind zunächst gesperrt, um eine Begegnung zwischen den Gottesdienstbesuchern zu vermeiden.

Am Taufstein weist ein zweiter Ordner den Teilnehmern die entsprechenden Sitzmöglichkeiten zu. Zunächst sind die Bänke des Mittelschiffes von vorne her aufzufüllen.

Der Weg zu den Bänken erfolgt ausschließlich durch den Mittelgang, der einen genügenden Abstand zu den bereits Sitzenden zulässt.

 

Sakristei:

Alle, die einen Dienst in der Liturgie und in der Vorbereitung übernehmen, haben auf die Abstandsregelung und die Hygienevorschriften zu achten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Küster, Organist, Kantor, liturgischer Dienst und Zelebrant sind verpflichtet bereits bei Betreten der Sakristei und ggf. vor Beginn des Gottesdienstes die Hände zu desinfizieren.

Auf Ministranten wird zunächst verzichtet. Sobald der Einsatz von Ministranten wieder möglich ist, gilt auch für Sie die Regelungen zur Händedesinfektion sowie Mund-Nasen Bedeckung.

Liturgische Geräte, Bücher, Mikrophone etc. werden nur von einer Person berührt, die diese auch in der anschließenden Feier des Gottesdienstes in Gebrauch hat.

 

Liturgische Feier:

Zunächst werden aufgrund bischöflicher Anordnung nur Wortgottesdienste, Tagzeitenliturgie und Andachten gefeiert, also Gottesdienste ohne die Möglichkeit des Kommunionempfangs. Sonntags ist weiterhin die Möglichkeit von 12.00 - 17.00 Uhr zur eucharistischen Anbetung.

Es werden vermehrt Gottesdienste im Freien unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen gefeiert (Christi Himmelfahrt, Maiandacht, Pfingsten).

Der Gesang während des Gottesdienstes wird auf das Notwendige reduziert (Gloria, Halleluja). Zu Beginn und zum Abschluss werden Gemeindelieder mit wenigen Strophen gewählt. Weitgehend werden die Gottesdienste instrumental durch die Orgel oder durch Sologesang musikalisch gestaltet. Bläser sind zunächst nicht zugelassen.

Während des Gottesdienstes sind die Türen zu öffnen, so dass beim Verlassen niemand Türklingen o.ä. berühren muss.

 

Nach dem Gottesdienst:

Die Türen der Kirche werden zur Durchlüftung geöffnet.

Die Bänke werden mit heißem Wasser, ggf. mit Spülmittel (nicht Desinfektionsmittel) feucht abgewischt.

Ebenso werden die Türklinken der Ein- und Ausgangstüren sowie die Tür der Sakristei abgewischt.

Die während der Messfeier benötigten liturgischen Geräte werden nach Gebrauch ebenfalls soweit möglich gereinigt bzw. aufbereitet.

 

Eucharistiefeiern

Zur Zeit sind im Bistum Würzburg keine Gottesdienste mit Kommunionspendung erlaubt. Sollten diese wieder möglich sein, werden die Gottesdienstbesucher gebeten, auf den Kommunionempfang zu verzichten.

Für alle Eucharistiefeiern mit ggf. Kommunionspendung gelten die unter Nr. 15 der Rahmenbedingungen zum bischöflichen Dekret vom 28.4.2020 erlassenen Bestimmungen.

 

Zusammenfassung:

Ziel des Hygienekonzeptes ist es, die Durchführung von Gottesdiensten unter den bestehenden Bedingungen zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Risiko der Ansteckung, für Gottesdienstbesucher wie auch für Helfer minimiert werden. Das Konzept wird in Abhängigkeit der weiteren Entwicklung der Pandemie, allerdings auch durch die Erfahrungen während der ersten Messfeiern kontinuierlich bewertet und fortgeschrieben.

 

Quellen:Bischöfliches Dekret des Bistums Würzburg vom 28.04.2020 sowie den vom Bistum Würzburg erlassenen Rahmenbedingungen von Gottesdiensten

(Mund-Nasen-Bedeckung) http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Mund_Nasen_Schutz.html

(Reinigung von Oberflächen)

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Reinigung_Desinfektion.html

 

Lohr, 5.5.2020                                          Sven Johannsen, Pfarrer

Hygienekonzept_Corona.pdf

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