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Das Hochamt am Festtag Maria HImmelfahrt gestalteten musikalisch der Countertenor Jeffrey Palmer und Nina Pearson, beide beheimatet in New Jersey, musikalisch mit. Palmer ist zur Zeit auf einer Konzertreise nach Bad Gastein und Salzburg. Nina Pearson stammt aus Lohr und lebt heute mit ihre Famile in New Jersey.

 Mit Werken von Schubert, Bach, Pergolesi und Mozart gaben sie dem Hochamt am Fest der leiblichen Aufnahme Mariens in den HImmel eine besondere Würde. In seiner Predigt griff Pfarrer Johannsen die Mondlandung vor fünfzig Jahren auf und fragte ob nicht Maria der erste Mensch auf dem Mond gewesen sei. Er verwies auf die Darstellung der Gottesmutter auf der Mondsichel in der Stadtpfarrkirche und in vielen anderen Kirchen. Der Mond kann Impulse zum Verstehen der Bedeutung Mariens geben, so der Stadtpfarrer:

  • Der Mond bekommt sein Licht von der Sonne. Maria leuchtet aus Gott heraus: Christus ist die Sonne, die durch sie hindurchscheint.Maria zieht den Blick auf Christus. Wer Maria ehrt, erkennt den Gott, der sie groß gemacht hat.
  • Dennoch ist auch der Mond den Menschen ein Licht in der Nacht, das Orientierung und Halt gibt. Ebenso leuchtet der Glaube und das Vertrauen Mariens vielen Menschen, die das Dunkel des Lebens erfahren, als Schein der Hoffnung, der sie ermutigt und nicht verzweifeln lässt.
  • Der Mond als Erdtrabant ist nicht nur Begleiter der Erde, sondern hält sie in ihrer Umdrehung in der Spur, so dass sie nicht kippt. Maria als Schwester im Glauben ist auch ein Vorbild für gelingenden menschliches Leben. Ihr Magnificat spricht von Gott, der sie groß macht. Sie erhöht sich nicht selbst und setzt sich an Gottes Stelle, sondern wird von Gott erhoben. 

Der Pfarrer verwies darauf, dass damals die Pioniere der Mondlandung v.a. vom Blick vom Mond auf die Erde fasziniert waren. Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel lehrt die Erde, die Todesspuren an sich trägt, aus der Perspektive des Himmels zu betrachten, die die Schöpfung gut sieht und für den Menschen Hoffnung und Zukunft kennt. 

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