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Mit der Kinderbahn durch das Pfarrheim zogen die Vorschüler der KiTa am Seeweg mit den Teilnehmern des Seniorenehrentages durch das Lohrer Pfarrheim. Mit Liedern und Bewegungsspielen unterhielten die Gäste aus der KiTa nicht nur die mehr als achtzig Senioren, sondern animierten sie zum Mitsingen und Mitmachen.

Begonnen hatte der Seniorenehrentag in der Stadtpfarrkirche St. Michael mit einem Festgottesdienst zum Gedenktag „Unserer Lieben Frau von Jerusalem“. In seiner Predigt griff Pfarrer Johannsen die Aktion „Maria 2.0“ auf. Er fragte. „Muss ich wirklich erst die Gottesmutter bemühen, um festzustellen, dass in einer Kirchenleitung etwas falsch läuft, wenn kein Leitungsposten einer Hauptabteilung im Bischöflichen Ordinariat mit einer Frau besetzt ist. Reicht da nicht der gesunde Menschenverstand, der mir sagt, dass es wohl auch Frauen gibt, die etwas von Schule, Finanzen, Kunst oder Rechtsfragen verstehen.“ Maria, so der Pfarrer, ist zwar Urbild, dient aber weder für die eine noch die andere Seite als Werbeikone für ein bestimmtes Kirchenbild.
Nach dem Gottesdienst bewirtete Ursel Bauer mit ihrem Helferteam die Senioren der Lohrer Altstadt mit Kaffee und Kuchen bevor Margit Gottschalk mit den Ältesten der städtischen KiTa ein buntes und lebendiges Programm zum Herbst bot. Für die Stadt Lohr ehrte 3. Bürgermeisterin Ruth Steger die ältesten Teilnehmer, Anni Wirz, Ferdinand Hess und Karl Kister, mit Blumenstrauß und Bocksbeutel.

Pfarrer Johannsen zeigte in einem Bildervortrag wichtige Momente aus dem Leben der Stadtpfarrei, von den verschiedenen Seniorentreffen und -fahrten sowie den vielen Aktionen im Bereich Kinder, Jugend und Familien.
Das nächste Treffen der Senioren findet am 5.12. statt. Beginn ist mit der Messe mit der Möglichkeit zum Empfang der Krankensalbung um 14.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche. Anschließend gibt es Kaffee und Christstollen im Pfarrheim. Gemeinsam wird dann die Krippenausstellung im Pfarrsaal besucht.

(POW) Im Alter von 92 Jahren ist Pfarrer i. R. Johannes Markert, langjähriger Pfarrer von Güntersleben und Lohr-Sendelbach, am Dienstag, 12. November, gestorben.

(POW) Als Sozialpädagogin im pastoralen Team der Pfarreiengemeinschaften „12 Apostel am Tor zum Spessart, Lohr am Main „ und „Sankt Martin – Neuendorf – Ruppertshütten“ tritt zum 15. November 2019 Sabrina Peper (32) in den Dienst des Bistums Würzburg.

43 Teilnehmer bei der Fahrt der Pfarreiengemeinschaft nach Südtirol. Nach dem Besuch in Meran und im Vinschgau im vergangenen Jahr führte die diesjährige Herbstfahrt der Pfarreiengemeinschaft 12 Apostel am Tor zum Spessart nach Bozen und Umgebung.

Theresa Ebert berichtet von der Familienwallfahrt auf den Kreuzberg

Zu ihrem Herbsttreffen kamen am vergangenen Mittwoch rund sechzig Vertreter der Pfarreiengemeinschaften 12 Apostel am Tor zum Spessart, St. Sebastian auf der fränkischen Platte und St. Martin im Pfarrheim Sendelbach zusammen.

Erstmals gab es eine Fahrt für Senioren aus allen Gemeinden des Pastoralen Raums Lohr-Steinfeld. Fulda und der Volkersberg waren das Ziel. 

90 Jahre Kirchweihe in Sackenbach
Am vergangenen Sonntag, 13.10., erinnerten sich die Katholiken in Sackenbach an die Weihe ihrer Kirche vor neunzig Jahren. Es ist ein Glücksfall, so Pfarrer Johannsen in seiner Begrüßung, dass der Tag der Weihe in diesem Jubiläumsjahr auf den Sonntag fiel.

150 Teilnehmer von 1 bis 90 Jahren bei der diesjährigen Familienwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft 12 Apostel auf den Kreuzberg.
Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen zogen schon mehr als 100 Teilnehmer vom Berghaus Rhön los auf der langen Strecke zur Klosterkirche auf dem Kreuzberg.

Weihbischof Ulrich Boom spendete am vergangenen Montag 70 Jugendlichen aus der Pfarreiengemeinschaft 12 Apostel und der Pfarreiengemeinschaft St. Sebastian auf der fränkischen Platte das Sakrament der Firmung.

Ab dem 14. Oktober startet in der Pfarreiengemeinschaft eine neue Vortragsreihe über die verschiedenen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften mit ihrer Geschichte, ihrer Liturgie und ihren Traditionen. Auftakt ist ein Beitrag zum Verständnis der Einheit in der frühen Kirche.

Festlich hat das Blumenschmuck-Team in Sackenbach den Altar für das Erntedankfest hergerichtet. Eine blühende Erntekrone und die Früchte des Feldes erinnern daran, dass die Schöpfung Geschenk und Aufgabe ist, wie Pfarrer Johannsen in der Predigt ausführte.

In seiner Predigt nahm der Pfarrer die am Erntedanksonntag beginnende Amazonien-Synode auf und stellte die besonderen Herausforderungen der Kirche in diesem paradiesischen Teil der Erde dar: Die ökologische Krise des Amazonasbecken und des Regenwaldes und die große Sorge der Bischöfe um neue Weg der Seelsorge in diesem Gebiet für die indigenen Völker.

Viele Beobachter schauen nur aus der europäischen Perspektive auf das Bischofstreffen und stellen kircheninterne Fragen und Veränderungen in den Mittelpunkt. Die Synode aber nimmt die Menschen und die Kirche in Amazonien in Blick, die, wie der Papst warnt, oft übersehen wird. Wie kann die Identität der Menschen und die Verkündigung des Glaubens und des Evangeliums durch die Kirche angesichts der wachsenden Konkurrenz durch evangelikale Gruppen gesichert werden. Welche neuen Wege können gegangen werden, um die Menschen in ihren Werten und ihrer Kultur zu stärken. Der Pfarrer verwies dabei v.a. auf die Enzyklika „Laudato sii“ von Papst Franziskus, der das Bewusstsein indigener Menschen, dass der Boden, auf dem sie leben, heiliger Raum ist, der ihnen von Gott und den Vorfahren gegeben wurde.
Gerade am Erntedankfest ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass christliche Verantwortung mehr als Aktionismus ist. Glaubende Menschen, so der Papst, sehen im Lebensraum mehr als nur Natur, die man bebauen und erforschen kann. Sie ist Schöpfung, als Geschenk dessen, der sie geschaffen hat, nicht zum Privatbesitz einzelner, sondern als Gabe für die ganze Menschheit.
Glaubende Menschen erkennen sich selbst als Teil der Schöpfung. Sie ist nicht nur der Rahmen, in dem sich ihr Leben abspielt. Vielmehr gehören sie selbst als Mitgeschöpfe zum gemeinsamen Haus des Lebens.

Diese Perspektive können Christen immer wieder einbringen in das augenblickliche Bemühen, wirksame Initiativen für den Schutz der Schöpfung anzugehen.

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