headeroben

„Ich trage deinen Namen nach Bethlehem“ in Lohr„Ich trage deinen Namen nach Bethlehem“ in LohrPG 12 Apostel beteiligt sich an Aktion der Benediktiner von Jerusalem
Seit einigen Jahren haben es sich die Benediktiner auf der Dormitioabtei in Jerusalem zur Aufgabe gemacht, in der Heiligen Nacht nach der Christmette mit vielen Pilgern zu Fuß nach Bethlehem zu gehen und dort in der Geburtsgrotte für Menschen zu beten, die ihnen ihre Anliegen anvertrauen. Sie tragen dabei eine große Schriftrolle mit mit den Namen vieler Menschen aus der ganzen Welt. Unter dem Motto „ich trage deinen Namen in der heiligen Nacht nach Bethlehem“ laden sie ein, sich in ausliegende Namenslisten einzutragen, die dann auf der Schriftrolle aufgezeichnet und in der Heilige Nacht an den Ort der Geburt Jesu gebracht werden. In der Stadtpfarrkirche St. Michael liegen bis einschließlich Montag, 16.12. Listen auf, in der auch Menschen aus Lohr und Umgebung ihre Namen eintragen können. Das Pfarramt gibt in der dritten Adventswoche dann die Name an die Abtei in Jerusalem weiter. Wenn auch unabhängig von der Aktion, bitten die Benediktiner um eine Spende für soziale Projekte im Heilgen Land. Dafür liegen in der Stadtpfarrkirche Briefumschläge aus, die entweder im Pfarrbüro abgegeben oder in den Klingelbeutel bzw. in einen der Opferstöcke eingeworfen werden können.

Der österliche Christus kommt den Menschen entgegen

Musikalische Meditation zum Altarbild in der Kirche Sackenbach

Zum Christkönigsonntag, dem Abschluss des Kirchenjahrs, lud die Pfarrgemeinde St. Bonifatius in Sackenbach ein zur Betrachtung des Altarbildes im nun gereinigten Chorraum der Kirche. Pfarrer Johannsen interpretierte das Bild von Willy Jacob aus dem Jahr 1959, das von Lukas Gastl Anfang der Achtziger Jahre überarbeitet wurde. Musikalisch vertieften Friedericke Riedmann (Gesang), Dr. Christian Deffner (Saxophon und Blockflöte) und Markus Inderwies (Orgel) die Gedanken. Mehr als vierzig Besucher nahmen die Impulse auf. Den Mittelpunkt des Altarbildes über dem Tabernakel bildet die Darstellung des auferstandenen Christus mit den Wundmalen. Er breitet die Hände aus und geht dem Betrachter entgegen und ist so Symbol für das Ewige Leben, das der Glaube den Menschen als Ziel verheißt. Ihn umgeben in der oberen Sphäre die Seraphim und Kerubim und weitere Engel. Sie bilden die himmlische Kirche, mit der die Gemeinde in der Eucharistiefeier verbunden ist. Zugleich sind sie der Hinweis auf die „guten Mächte, die den Menschen treu und still umgeben.“ Im unteren Teil gruppieren sich wichtige Heilige der Gemeinde um den Auferstandenen: Martin, Wendelin, Kilian, Bonifatius, Maria, Caecilia, Gertraud und Elisabeth. Sie sind den Menschen, die die Kirche besuchen, Vorbild des richtigen Lebens und zugleich Zusage, dass die, die noch auf Erden leben, zum himmlischen Jerusalem gelangen können.

Die Musiker griffen die Gedanke auf und vertieften sie mit Werken von G.F. Händel, Louis Vierne, Flor Peeters und Francesco Cavalli. In den letzten Wochen wurden die Wände des Chorraums fachmännisch gereinigt, so dass dieser Teil der Kirche wieder hell erstrahlt. Im März folgen dann die Arbeiten im Kirchenschiff.

„Auf den Spuren des Volkes Israel“ – Erkundungstour von Diözesanbüro und Pfarreiengemeinschaft Lohr

„Von Dan bis Beerscheba“ so beschreibt die Bibel die Ausdehnung des Heiligen Landes von Nord nach Süd. Seinen Ursprung hat das Volk Gottes noch viel weiter südlich auf dem Sinai. So führte die gemeinsame Entdeckungstour von Diözesanbüro Mainspessart und Pfarreiengemeinschaft 12 Apostel am Tor zum Spessart unter der Leitung von Johannes Weismantel und Pfarrer Sven Johannsen vom Golan im Norden Israel bis zum Gottesberg Horeb auf dem Sinai. 40 Teilnehmer aus Lohr und dem ganzen Landkreis machten sich auf, um einen modernen Industriestaat, eine Wüstennation und die Heimat der Bibel noch intensiver kennenzulernen als es die klassischen Reisen zu den Orten Jesu vermitteln können. Von Tel Aviv, dem pulsierenden Zentrum der Moderne, das zugleich auch Zeugnis der Alija ist, der vor mehr als hundertzwanzig Jahren beginnenden Rückkehrbewegung von Juden aus der ganzen Welt nach Israel, ging es die traumhafte Mittelmeerküste entlang nach Haifa, dem toleranten Zentrum des Zusammenlebens von Gläubigen der verschiedensten Religionen und Zentrum der Bahai-Religion in Israel, bis nach Dan, einem der beiden kultischen Zentren des Nordreiches Israel in der Königszeit. Am Fuße des Hermons fanden sich die Besucher in einer paradiesischen Landschaft wieder mit rauschenden Zuflüssen des Jordans und urwaldähnlichen Baumanlagen. Das Nordreich war in der Frühzeit des Volkes Israel das eigentliche wirtschaftliche und politische Zentrum bis es 722 von den Assyrern erobert wurde. Im Golan beeindruckte der Blick über den See Genezareth und in die Gebiete des Libanons und Syriens. Gerade bn Galiläa wurde deutlich, dass die Entstehung des modernen Staates Israel nicht ohne die Bewegung der Kibbuzim zu erklären ist, die in sozialistischen Geist Lebensgemeinschaften und Keimzellen für die Bebauung des Landes wurden. Die Heimat Jesu ist aber auch Schauplatz vieler Konflikte und Auseinandersetzungen zwischen Juden und Palästinensern, die oft in Vertreibung und Umsiedlung endeten. Im Pilgerhaus des Heilig Land Vereins am See konnten die Pilger aus Mainspessart die Stille und die atemberaubende Atmosphäre des Sonnenaufgangs über den Höhen des Golan genießen und so ein wenig vom biblischen Shalom, dem von Gott verheißenen Frieden, erahnen.

Durch das Jordantal ging es durch die judäische Gebirgswüste nach Masada, der Bergfestung Herodes d. Großen und dem letzten Widerstandszentrum am Ende des jüdischen Krieges. Eine Handvoll unermüdlicher Wanderfreunde erklommen den 400 Meter über dem Toten Meer liegenden Tafelberg über den berühmten Schlangenpfad und verzichteten so auf den angenehmen Transport mit der Seilbahn bei sommerlichen Temperaturen. Nach einem Bad im Toten Meer ging es in die Heimat der Erzeltern Abraham und Sara über Beersheba bis zum Ramon-Krater, dem größten Erosions-Krater im Negev, den man mit einem abenteuerlichen Gefährt auf einer waghalsigen Tour durchquerte.

Ein geistlicher Höhepunkt war sicher der nächtliche Aufstieg vom Katharinenkloster auf den Gottesberg Horeb. Fast allen gelang auch die Überwindung der Treppenanlage, die auf den letzten Höhenmetern in den Fels geschlagen ist. Unterwegs erzählte Pfarrer Johannsen die Geschichte des Volkes Israel beginnend von Abraham und Sara bis zum Auszug aus Ägypten und dem Bund Gottes mit seinem Volk auf dem Sinai. Als über dem Gottesberg die Sonne aufging erinnerte der geistliche Begleiter daran, dass die Bibel erzählt, dass Gott auf diesen Gipfel hinabgestiegen sei und mit Mose geredet habe wie „Menschen es tun“. Ein Besuch im Katharinenkloster, das Kaiser Justinian schon bauen ließ und in dem sich der Tradition nach noch heute der „brennende Dornbusch“ befindet, schloss einen anstrengenden, aber auch tiefe Eindrücke hinterlassenden Besuch am Ursprungsort des Gottesvolkes Israel ab. Mit vielen Eindrücken ging es in die Heilige Stadt Jerusalem, in der die Reisegruppe noch einmal die klassischen Orte der Jesusverehrung auf dem Ölberg und in der Altstadt besuchte.

Den Abschluss der Reise bildete der Besuch in der Geburtsstadt Jesu, Bethlehem, und dem Caritas-Baby-Hospital. Im modernsten Kinderkrankenhaus der Autonomiebehörde, das 1952 vom Jesuiten Ernst Schnydrig gegründet wurde, konnte Pfarrer Johannsen eine Spende aus der Kollekte des letzten Motorradgottesdienstes in Halsbach übergeben. Der Einblick in die Arbeit dieser Klinik war für viele Besucher wichtig, um so den Eindruck zu vermeiden, das Heilige Land sei ein „christliche Disneyland“. Viele Gruppen und Initiativen engagieren auch heute noch im Geiste Jesu für Menschen der verschiedenen Religionen.

Viele neue Eindrücke konnten die Gäste aus Mainspessart mitnehmen. Dazu gehörte auch die Begegnung mit Chaim Stern, dem Sohn des aus Wiesenfeld stammenden Isaak Stern, der noch Ende der dreißiger Jahre nach Israel auswandern konnte. Stern erzählte von seinen Begegnungen in Wiesenfeld und dem Schicksal seiner Familie, von deren Angehörige viele in KZs zu Tode kamen.

Johannes Weismantel hatte die Reise organisiert und konnte am Ende in launigen Sätzen auf eine gelungene Reise zurückblicken. In vielen Gottesdiensten und Impulse griff Pfarrer Johannsen das Erlebte auf und verband es mit den Berichten der Bibel.

Viele konnten durch diese Tage wieder einen neuen Zugang zum Ursprung des biblischen Glaubens, der aus der Wüste kommt, finden und kehrten gestärkt zurück in ihre Heimatgemeinden.

 

- Weitere Bilder folgen - 

Mit der Kinderbahn durch das Pfarrheim zogen die Vorschüler der KiTa am Seeweg mit den Teilnehmern des Seniorenehrentages durch das Lohrer Pfarrheim. Mit Liedern und Bewegungsspielen unterhielten die Gäste aus der KiTa nicht nur die mehr als achtzig Senioren, sondern animierten sie zum Mitsingen und Mitmachen.

Begonnen hatte der Seniorenehrentag in der Stadtpfarrkirche St. Michael mit einem Festgottesdienst zum Gedenktag „Unserer Lieben Frau von Jerusalem“. In seiner Predigt griff Pfarrer Johannsen die Aktion „Maria 2.0“ auf. Er fragte. „Muss ich wirklich erst die Gottesmutter bemühen, um festzustellen, dass in einer Kirchenleitung etwas falsch läuft, wenn kein Leitungsposten einer Hauptabteilung im Bischöflichen Ordinariat mit einer Frau besetzt ist. Reicht da nicht der gesunde Menschenverstand, der mir sagt, dass es wohl auch Frauen gibt, die etwas von Schule, Finanzen, Kunst oder Rechtsfragen verstehen.“ Maria, so der Pfarrer, ist zwar Urbild, dient aber weder für die eine noch die andere Seite als Werbeikone für ein bestimmtes Kirchenbild.
Nach dem Gottesdienst bewirtete Ursel Bauer mit ihrem Helferteam die Senioren der Lohrer Altstadt mit Kaffee und Kuchen bevor Margit Gottschalk mit den Ältesten der städtischen KiTa ein buntes und lebendiges Programm zum Herbst bot. Für die Stadt Lohr ehrte 3. Bürgermeisterin Ruth Steger die ältesten Teilnehmer, Anni Wirz, Ferdinand Hess und Karl Kister, mit Blumenstrauß und Bocksbeutel.

Pfarrer Johannsen zeigte in einem Bildervortrag wichtige Momente aus dem Leben der Stadtpfarrei, von den verschiedenen Seniorentreffen und -fahrten sowie den vielen Aktionen im Bereich Kinder, Jugend und Familien.
Das nächste Treffen der Senioren findet am 5.12. statt. Beginn ist mit der Messe mit der Möglichkeit zum Empfang der Krankensalbung um 14.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche. Anschließend gibt es Kaffee und Christstollen im Pfarrheim. Gemeinsam wird dann die Krippenausstellung im Pfarrsaal besucht.

(POW) Im Alter von 92 Jahren ist Pfarrer i. R. Johannes Markert, langjähriger Pfarrer von Güntersleben und Lohr-Sendelbach, am Dienstag, 12. November, gestorben.

(POW) Als Sozialpädagogin im pastoralen Team der Pfarreiengemeinschaften „12 Apostel am Tor zum Spessart, Lohr am Main „ und „Sankt Martin – Neuendorf – Ruppertshütten“ tritt zum 15. November 2019 Sabrina Peper (32) in den Dienst des Bistums Würzburg.

43 Teilnehmer bei der Fahrt der Pfarreiengemeinschaft nach Südtirol. Nach dem Besuch in Meran und im Vinschgau im vergangenen Jahr führte die diesjährige Herbstfahrt der Pfarreiengemeinschaft 12 Apostel am Tor zum Spessart nach Bozen und Umgebung.

Theresa Ebert berichtet von der Familienwallfahrt auf den Kreuzberg

Zu ihrem Herbsttreffen kamen am vergangenen Mittwoch rund sechzig Vertreter der Pfarreiengemeinschaften 12 Apostel am Tor zum Spessart, St. Sebastian auf der fränkischen Platte und St. Martin im Pfarrheim Sendelbach zusammen.

Erstmals gab es eine Fahrt für Senioren aus allen Gemeinden des Pastoralen Raums Lohr-Steinfeld. Fulda und der Volkersberg waren das Ziel. 

90 Jahre Kirchweihe in Sackenbach
Am vergangenen Sonntag, 13.10., erinnerten sich die Katholiken in Sackenbach an die Weihe ihrer Kirche vor neunzig Jahren. Es ist ein Glücksfall, so Pfarrer Johannsen in seiner Begrüßung, dass der Tag der Weihe in diesem Jubiläumsjahr auf den Sonntag fiel.

150 Teilnehmer von 1 bis 90 Jahren bei der diesjährigen Familienwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft 12 Apostel auf den Kreuzberg.
Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen zogen schon mehr als 100 Teilnehmer vom Berghaus Rhön los auf der langen Strecke zur Klosterkirche auf dem Kreuzberg.

­